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*england

     
08.08.2006 11:55

Sprachreise in Eastbourne

Eine kleine Geschichte über England:

Es waren einmal eine kleine Elisa und eine kleine Nadja, die eines Tages beschlossen, eine Sprachreise nach England zu machen. Dies war eine sehr gute Idee, denn schon in Feldkirch am Bahnhof trafen sie ganz viele neue Leute. Besonders gefielen den zwei jungen Mädels Sarah und Ramona alias Runzl, die sie bereits einmal gesehen hatten. Im Flugzeug ging es schnell ab nach London Heathrow, wo die Gruppe ein Reisebus vollbepackt mit tollen Sachen die das Leben schöner machen erwartete. Alle waren heilfroh, dass sie den Flug gut überstanden hatten und schliefen im Bus vor lauter Müdigkeit ein. Dieser Schlaf wurde bereits nach wenigen Stunden Fahrzeit wieder gestört und so sahen sie zum Ersten Mal das College und die neue Familie bei denen sie für knapp zwei Wochen unterkommen würden. Alle fuhren schnell nach Haus, packten ihre Sachen aus, machten sich es im Bette fein und schliefen auch schon ganz schnell ein. An ihrem ersten Schultag mussten sie einen Test bestehen, für die einen mehr für die anderen weniger schwer. Dann wurden sie zusammen mit Leuten aus Spanien, Italien, Polen und Japan in einen Bus gesteckt und nach Eastbourne City verzerrt. Dort konnten sie sich umsehen, m Strand liegen, touristische Attraktionen besichtigen und natürlich ergab sich auch die erste Gelegenheit um Shoppen zu gehen, Als die vier jungen Schmelga vom Shoppen völlig erschöpft waren ließen sie sich in einen Sessel sinken und schleckten an ihrem wohlverdienten Eis. Später dieses Tages stand Bowling auf dem Programm der "Elacs". Dabei erzielte Elisa den einzigen Strike, doch schlussendlich machte Sarah alle anderen völlig fertig. Am nächsten Tag zurück in der Schule, hatten sie zum ersten Mal richtig harten Unterricht mit Writing, Reading, Acting & Co. Alles war sehr lustig weil sie alle sehr nette Lehrer hatten, zum Beispiel Keith. Er machte nur Blödsinn in den Stunden und deswegen haben die vier Mädels seinen Unterricht sehr genossen. Am selben Tag haben die Austrian Girls auch noch andere sehr liebe Landsleute kennen gelernt: die Spanier. Wie die Österreicher so sind, gingen auch die vier Mädels offen auf die sozusagen Fremden zu und unterhielten sich mit ihnen, so gut es ging. So schlossen sie schnell neue Freundschaften. So ungefähr sah ein normaler Tag der vier bezaubernden Freundinnen aus. Sie lachten unheimlich viel und fanden manchmal etwas so lustig, dass sie sogar vor lauter Lachen am Boden lagen. Ja sie waren wirklich sehr lustige Leute. Auf diese Weise lebten sie glücklich und zufrieden bis hin zum Samstag, doch am Samstag wurde alles anders: Am Samstag mussten sich die Vier schon ganz früh aus dem Bett quälen, da ihnen ein Ganz-Tages-Ausflug nach London bevorstand. Alle freuten sich riesig auf die große Stadt in Mittelengland. Sie trafen sich am Bahnhof und dann fuhren sie gemeinsam mit den Italienern und den Ukrainern in einem Privatzug nach London. Natürlich nahm Elisa immer überall ihre Jasskarten mit und deshalb konnten die vier Mädels sogar im Zug jede Menge Spaß haben. So tauschten die Wälder ihre Spiele mit den Lechern aus und alle hatten es sehr, sehr lustig. Als sie dann endlich in London angekommen waren, zückten alle ihre Kameras und lichteten schnell die schönsten Gebäude und Denkmäler ab. Nach zwei Stunden sinnloser Umherlauferei erreichte die Gruppe endlich das Naturhistorische Museum, das sowieso noch nie irgendjemanden interessierte. Die vier wundervollen Vorarlbergerinnen setzen sich irgendwo auf den Boden im Museum und wie könnte es anders sein, packten ihre Karten aus und jassten. Nadja, Runzl, Sarah und Elisa saßen generell gerne irgendwo auf dem Boden und jassten. Später dieses Tages bekamen sie Zeit, um in der Oxford Street ihr Geld loszuwerden und shoppen zu gehen. Das ließen sich die Girls natürlich nicht zweimal sagen und machten sich auf zum mehr oder weniger großen Einkaufsbummel. Sie fanden gleich ein paar nette Geschäfte aber sie waren schon nach kurzer Zeit ziemlich erschöpft und so beschlossen sie etwas zu essen, wie immer, wenn ihnen schrecklich langweilig war. Sie machten innerhalb kürzester Zeit alle Fast Food Restaurants ausfindig und entschieden sich schlussendlich für "Pizza Hut". Dort nahmen sie sich ein Take-Away-Menu und setzten sich wie die allergrößten Sandler mitten in der Oxford Street vor einen Starbucks und genossen ihr Gourmetessen. Nach dem Essen mussten sie natürlich noch in den ganz nahe gelegenen Starbucks gehen und sich einen Cafe kaufen. Diesen tranken sich dann genüsslich beim Zurückgehen zum Sammelplatz. Auf der Rückfahrt nach Eastbourne waren wieder einmal alle so müde, dass sie einschliefen. Zuhause angekommen sanken alle zufrieden in ihre Betten und schnarchten glück
lich. Am nächsten Tag hatten alle Leute frei und unsere Vier hatten Großes vor. Sie trafen sich schon um zehn Uhr morgens vor dem Mac Donalds und gingen dann einkaufen. Da sie am Meer und am Strand weit und breit kein Lebensmittelgeschäft finden konnten, gingen sie in die Stadt und kauften ihre Unmengen an Lebensmitteln bei Sainsbury's. Dann packten sie ihre sieben Zwetschken zusammen und machten sich auf zum Strand. Dort schlugen sie ihre Zelte und es schien ein langer Tag zu werden. Nach vielen schönen Stunden in der Sonne beschlossen Nadja und Runzl, dass ihnen hungrig war und sie etwas zu essen bedürften. Unter diesem Motto machten sie sich auf und suchten sich eine Pizzeria. Nachdem sie köstlich gespeist hatten, chillten sie wieder am Strand und verschickten mehrere Flaschenposten. Dann waren sie wieder einmal müde und dankten dem lieben Gott im Nachtgebet für den schönen Tag und für die Tatsache, dass es nur mehr sechs Tage waren, bis sie wieder in den Armen ihrer Verwandten liegen würden. Am nächsten Morgen war alles Anders, alles wurde gewechselt, von nun an hatten die vier Prinzessinnen nicht mehr Schule am Vormittag, sondern am quälend heißen Nachmittag. Am Montag Morgen machte sich die ganze Gruppe in zwei Bussen auf in ein kleines, leises Städtchen mit der ältesten Kirche Englands. Später sahen sie dann auch noch die Klippen der Seven Sisters und den Beachy Head. Am Nachmittag hatten die Prinzessinnen Schule und das schlug ihnen schwer auf ihr Gemüt. Es war unausstehlich heiß und sie waren hungrig, die Lehrer hatten auch gewechselt und alle wollten zurück zu Keith. Die Woche verlief ganz nach diesem Schema. Doch am Mittwoch lookten alle forward zu ihrem zweiten Ganz-Tages-Ausflug nach Brighton ins Sealife, zum Pier und zum Shoppen. Als sie nach diesem sehr shopping-erfolgreichen Tag nach Hause kamen, waren sie alle sehr müde und fielen nur so nach der Reihe in ihre Betten. Der nächste und finale Tag in der Schule sollte super, einfach perfekt werden. Am Vormittag hatten sie noch einmal Zeit für den finalen Einkaufsbummel und um sich ganz persönlich von Eastbourne zu verabschieden. Unsere Mädels machten es auf diese Weise, dass sie sich wieder ein Picknick bei Sainsbury's kauften und es dann am Strand genüsslich verhafteten. Nach diesem "z'nüne" hatten sie so wenig Lust in der Schulkantine essen zu gehen, dass sie einfach ihr Lunchticket als Andenken behielten. In den Nachmittags-Schulstunden langweilten sie sich fast zu Tode, doch danach bekamen die meisten von ihrem Lieblingslehrer Keith ihr Zeugnis überreicht. Nach der Schule traf man sich dann noch einmal mit Keith und Edith auf dem Rasen vor dem College und redete über die schöne Zeit, die man in England zusammen hatte. Am Abend hatten sich die vier Freundinnen zusammen mit den Spaniern und mit anderen Österreichern verabredet, um sich im Park des Colleges zu treffen und Abschied zu feiern. Der Abend verlief ohne größere Zwischenfälle, doch der Abschied voneinander fiel beiden Nationen sehr schwer und mehrere wurden sehr emotional. Die letzte Nacht im fremden Bett für die jungen Frauen war angebrochen. Runzl und Sarah fiel der Abschied so schwer, dass sie sich am nächsten Tag noch einmal mit ihren spanischen Freunden trafen. Doch schließlich ging auch bei ihnen die große Packerei für den Heimflug los. Das letzte Mal beim College umarmten alle vier noch einmal Simeon, der mit seinen Eltern noch länger in England herumfuhr. Am Flughafen machten die vier Prinzessinnen als Erstes den nächsten Starbucks ausfindig, tollten herum, gaben ihre letzten Münz-Pfund aus, aßen den letzten englischen Mac Donalds Burger, rannten Rolltreppen rückwärts hinauf, sangen lauthals ihr neues Lieblingslied, sandelten auf dem Boden herum und spielten mit wildfremden, alten Slowaken Ball in der Eingangshalle. Jaja, die vier fanden immer irgendetwas zu tun. Schließlich, als sie endlich im Flugzeug saßen, wurde ihnen klar, dass sie nur mehr wenige Stunden zusammen hatten, nur mehr wenige Stunden in denen sie soviel Blödsinn wie zuvor machen konnten. Und sie missten auch jetzt schon ihre Freunde in England, die Spanier, die ihnen während d er zwei Wochen wirklich sehr ans Herz gewachsen waren. Nie mehr würden sie sie wieder sehen. Doch dann machten ein Versprechen, dass sie diese Spanier komme was wolle wieder sehen wollen und werden und dass sie dafür zusammen nach Spanien fliegen würden. Alle willigten ein und so besteht dieses Versprechen bis heute. Der restliche Flug verlief sehr gut und ruhig und unproblematisch. In Kloten wartete bereits ein Bus auf die Gruppe, um sie sicher nach Feldkirch zu transportieren. Laut grölend sangen sie im Bus ihre neuen Lieblingslieder von den Red Hot Chilli Peppers über Alles aus Liebe bis hin zu Saufen von Otto Waalkes. Schlussendlich in Feldkirch angekommen, wieder zurück in den Armen ihrer Lieben, verspürten alle der vier wundervollen Prinzessinnen der Drang danach nicht zu ihren Familien zurückzukehren sondern weiter mit ihren Freundinnen durch das Land zu ziehen, doch es war zu spät. Jetzt war die Zeit des Abschied-Nehmens gekommen. Alle waren so traurig ihre neu gewonnenen Freunde gleich zu verlieren, doch es half alles nichts. Dies war ihre Reise nach England und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

©by Elisa
1 kommentare   0 trackbacks
kommentar von: IsomehowI am 09.08.2006 13:53
also i hoff jo schwer, dass a no ganz lang leabad! LOL ihr müands jo voll fein ka ha! *freu* und voll der geniale reisebericht! i will ou nach spanien! so ganz nebenbei, nimmsch mi im handgepäck mit? i mach mi ou gaaanz klein! LOL bussi HDSFL sarah
 
  

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